Solarstromanlage Gladenbach (in Planung)

In einem Gewerbegebiet besteht die Möglichkeit eine Photovoltaikfreiflächenanlage zu errichten. Auf Grund anderer geplanter Photovoltaikanlagen in der Nähe, die jedoch außerhalb der Gemeindegrenze liegen, muss zunächst die Clearingstelle der Bundesnetzagentur angehört werden. Vereinfacht dargestellt, geht es darum, ob die Gemeindegrenze, die die Anlagen voneinander trennt maßgeblich für die Ausschreibungsfreiheit ist. Wir hoffen auf eine baldige Antwort der Clearingstelle.

Update September 2020: Die Clearingstelle hatte bereits im Frühjahr 2020 geantwortet, dass die Anlage aller Wahrscheinlichkeit nach unter die Ausschreibungspflicht fiele – also keine Festvergütung nach EEG erhalten könne. Neben den damit verbundenen geringeren Einnahmen wird jedoch ermöglicht eine Anlage zu errichten, die größer als 750kWp ist. Die MachWas Energie Genossenschaft hatte daraufhin entschieden, am vorgeschriebenen Ausschreibungsverfahren teilzunehmen. Zu unserer großen Freude konnten wir in der 3. Ausschreibungsrunde ein erfolgreiches Gebot abgeben. Wir sind nun berechtigt eine Anlage mit einer Leistung von 1.341 kW zu erstellen und erhalten dafür die gebotene Vergütung für den produzierten Solarstrom. Diese Anlage wird in einem Jahr in etwa so viel Strom aus Sonnenlicht erzeugen wie 320 Vier-Personen Haushalte benötigen – also ein wichtiger Beitrag zur Energiewende in Bürgerhand und zur dringend erforderlichen Senkung der CO2-Emissionen.

Nach Leistung einer erforderlichen Zweitsicherheit an die Bundesnetzagentur durch Zahlung eines festgelegten Betrages oder durch Hinterlegung einer Bürgschaft werden wir die Arbeiten an der konkreten Realisierung in Angriff nehmen.

Für alle weiteren Schritte bis hin zur Errichtung der Photovoltaikanlage benötigt die Genossenschaft weiteres Kapital. Bitte zeichnen Sie weitere Anteile oder werden Sie Mitglied in der Genossenschaft:

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Quelle: Wagner Solar GmbH